komba gewerkschaft mülheim an der ruhr

SOZIAL- UND ERZIEHUNGSDIENST: EINIGUNG ERZIELT

Die Streiks haben den Arbeitgebern gezeigt, dass ihre Blockadehaltung nichts bringt. (Archivbild © Roberto Pfeil)
Die Streiks haben den Arbeitgebern gezeigt, dass ihre Blockadehaltung nichts bringt. (Archivbild © Robert Pfeil)

Nach einer Verlängerung wurden die Verhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst mit einem ordentlichen Kompromiss abgeschlossen. Konkrete Perspektiven und ein Einstieg in größere Entlastung stehen am Ende der dritten Runde.

„Unsere Kernforderungen nach mehr Attraktivität durch Perspektiven und einem Einstieg in die dringend benötigte Entlastung finden sich im Tarifergebnis wieder. Das sah nicht immer so aus. Die Streiks, besonders in der vergangenen Woche, und die Geschlossenheit der Beschäftigten haben den Arbeitgebern gezeigt, dass ihre Verweigerungshaltung nichts bringt. Am Verhandlungstisch haben wir für diesen ordentlichen Kompromiss konstruktiv gekämpft. Die Arbeitgeber mussten einlenken. Im Ergebnis stehen direkte und spürbare Verbesserungen für die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst“, fasst dbb Verhandlungsführer Andreas Hemsing, Bundes- und NRW-Landesvorsitzender der komba gewerkschaft, zusammen.

BEAMT/INNEN, VERSORGUNSEMPFÄNGER/INNEN - INFO 4/2022

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Landtag verabschiedet am 23.03.2022 Besoldungs- und Versorgungspaket

Der Landtag NRW hat drei Gesetzesvorhaben zugestimmt, mit denen deutliche Verbesserungen bei den Dienstbezügen und der Versorgung erreicht werden. Dazu gehört neben der Übernahme des Tarifergebnisses die Abschaffung der Kostendämpfungspauschale und die Zahlung der Corona-Sonderzahlung. 

 

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Die Mitgliederiformationen u.a. zu den Themen Allgemeine Verwaltung, Beamten- und Tarifrecht, Feuerwehr und Rettungsdienst, Schwerbehindertenrecht, Personal- und Betriebsrat sowie Gesundheit und Pflege, Sozial- und Erziehungsdienst und Ver- und Entsorgung stehen nur unseren Mitgliedern zur Verfügung.

Erfolg für komba gewerkschaft - Regierungskoalition schlägt Notfallsanitäterzulage vor

© alpeko45 / pixabay.com
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CDU/FDP-Koalition im Landtag NRW beantragen die Einführung einer Erschwerniszulage für Beamtinnen und Beamte des feuerwehrtechnischen Dienstes, die als Notfallsanitäter eingesetzt werden.

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VERHANDLUNGSAUFTAKT Sozial- und Erziehungsdienst

Die dbb-Verhandlungskommission zu den SuE-Tarifverhandlungen (Foto: © Friedhelm Windmüller)

Unsere Forderung: Perspektiven für alle!

Immerhin: Der Verhandlungsauftakt war sehr intensiv. dbb, ver.di und die kommunalen Arbeitgeber haben sich nicht mit Symbolpolitik aufgehalten. Im Potsdamer Verhandlungshotel wurde von Anfang an konkret und kontrovers über die gewerkschaftlichen Forderungen diskutiert. Für dbb Verhandlungsführer Ulrich Silberbach war das „auf der Sachebene ein durchwachsener Beginn. Was mir fehlte, ist die Einsicht der VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände), dass es hier zwar um Details geht, dass wir aber letztlich und vor allem über Perspektiven verhandeln, die wir den Beschäftigten im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes bieten müssen. Hier muss die VKA bis zur nächsten Verhandlungsrunde Ende März konkreter werden.“ Insbesondere beim zentralen Thema „Entlastung“ offenbarte die VKA, dass sie kein Verständnis für die Sorgen der Kolleginnen und Kollegen hat.

Weitere Informationen im dbb/komba Flugblatt Sozial- und Erziehungsdienst 2022 / Nr. 1 „Verhandlungsauftakt - Unsere Forderung: Perspektiven für alle!“ als pdf-Download