komba Kolleg*innen in Berlin
Unsere komba Kolleg*innen sind wieder aktiv in Berlin dabei. Vor Verhandlungsbeginn stellen sie noch einmal deutlich klar: "10,5 Prozent, mindestens 500 Euro Einkommenszuwachs" muss es in dieser TV-L-Runde sein.
Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen, darunter rund 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger.
Die aus den NRW Feuerwehren und den Rettungsdiensten angereisten komba Kolleg*innen ergänzen diese Forderungen um ein eigenes Anliegen: Die NRW-Landesregierung plant, die Altersgrenze von 60 Jahren bei den NRW-Feuerwehren zukünftig auf bis zu 62 Jahre anzuheben. Begründet wird die geplante Anhebung mit dem Fachkräftemangel und der demografischen Entwicklung.
Es sind drei Verhandlungsrunden für den 26. Oktober, den 2. bis 3. November sowie den 7. bis 9. Dezember 2023 vereinbart.
„Hände weg von unserer Altersgrenze. Die 60 muss bleiben. Wir werden auf allen Wegen versuchen, diese nicht akzeptable Anhebung zu verhindern. Eine Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften sieht anders aus“, machte Valentino Tagliafierro, Vorsitzender des Fachbereiches Feuerwehr und Rettungsdienst der komba gewerkschaft nrw, deutlich, „Feuerwehrbeamt*innen arbeiten in 40 Jahren Einsatzdienst mit wöchentlich 48 Stunden Arbeitszeit mehr als 6 Jahre länger als vergleichbare Beamt*innen. Hinzu kommt das der Einsatzdienst körperlich und psychisch mehr als belastend ist. Diese Jahre hinterlassen Spuren. Viele können ihren Einsatzdienst bereits heute nicht mehr bis zum Ruhestand gesund und sicher ausüben.“

