Warnstreik in NRW – Kundgebung in Bochum

Viele Mitglieder des komba Ortsverbandes Mülheim an der Ruhr natürlich dabei

Am 12. März 2025 haben in Nordrhein-Westfalen landesweite Warnstreiks stattgefunden. Ein zentrales Ereignis war die Demonstration in Bochum, an der rund 10.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes teilnahmen.

MH OB Streik 120325Auch der komba Ortsverband Mülheim an der Ruhr war mit einer großen Gruppe engagierter Mitglieder vor Ort vertreten und unterstrich damit die Entschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen, für ihre Forderungen einzutreten.

Bei der Abschlusskundgebung betonte der dbb-Verhandlungsführer Volker Geyer die Dringlichkeit der Situation: „Mehr denn je ist unser Land auf einen starken und leistungsfähigen öffentlichen Dienst angewiesen. Aber Bund und Kommunen ist das offensichtlich immer noch nicht klar: Sie haben schon in den ersten beiden Verhandlungsrunden viel Zeit verschwendet und nicht mal ein Angebot vorgelegt. Das ist nicht nur respektlos gegenüber den Beschäftigten, sondern wird auch dem Ernst der Lage nicht gerecht. 570.000 fehlende Beschäftigte im öffentlichen Dienst heute und 1,4 Millionen altersbedingte Abgängen in den kommenden zehn Jahren machen deutlich: Der Staat kann es sich längst nicht mehr leisten, seine aktuellen und zukünftigen Beschäftigten mit warmen Worten abzuspeisen.“

Maik Wagner, dbb-Vize und Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS), ergänzte: „Um die vorhandenen Fachkräfte zu halten und Nachwuchskräfte zu gewinnen, brauchen wir nicht nur höhere Einkommen – ein Volumen von 8 Prozent, mindestens 350 Euro mehr –, sondern auch mehr Entlastung durch zusätzliche freie Tage und mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit.“

Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, hob die Bedeutung einer angemessenen Vergütung für Auszubildende hervor: „Wer gute Leute will, muss auch gut bezahlen! Denn der öffentliche Dienst steht in direkter Konkurrenz zur Privatwirtschaft. Unserer Forderung nach 200 Euro mehr für Azubis sollten Bund und Kommunen daher schon aus Eigeninteresse nachkommen.“

Die aktive Teilnahme des komba Ortsverbandes Mülheim an der Ruhr an der Demonstration in Bochum verdeutlicht die Solidarität und Entschlossenheit unserer Mitglieder, für bessere Arbeitsbedingungen und eine gerechte Bezahlung im öffentlichen Dienst einzutreten.

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